Krankheiten

Mäusedorn

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Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für lifelikeinc.com - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.

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Die Heilkraft vom Mäusedorn wird genutzt, um Beschwerden durch Venenschwäche oder Hämorrhoiden zu lindern. Die Pflanze wirkt nämlich gefäßschützend und entzündungshemmend. Lesen sie mehr über Wirkungen und Anwendung von Mäusedorn!

ArtikelübersichtMäusedorn
  • Heilkraft
  • Anwendung
  • Nebenwirkungen
  • Anwendungshinweise
  • Bezugsquellen
  • Wissenswertes

Welche Heilkraft steckt in Mäusedorn?

Der Wurzelstock vom Mäusedorn enthält Steroidsaponine ("Ruscogenine" wie Ruscosid und Ruscin), Phytosterine und Triterpene sowie wenig ätherisches Öl. Zusammen erhöhen diese Inhaltsstoffe die Spannkraft der Gefäße und dichten die zarten Wände der kleinsten Gefäße (Kapillaren) ab. Außerdem wirkt Mäusedorn entzündungshemmend, leicht harntreibend und schützt vor Wasseransammlungen (ödemprotektiv). Die Heilpflanze ist deshalb als traditionelles pflanzliches Arzneimittel anerkannt zur begleitenden (adjuvanten) Behandlung von:

  • Chronischer Venenschwäche (chronisch venöse Insuffizienz, CVI) mit Schmerzen und Schweregefühl der Beine, nächtlichen Wadenkrämpfen, Juckreiz und Schwellungen durch Wasseransammlungen im Gewebe
  • Hämorrhoiden-Beschwerden wie Juckreiz und Brennen am After

Die Volksmedizin nutzt Mäusedorn auch als harn- und schweißtreibendes Mittel, etwa bei Nierenschmerzen und Blasensteinen. Die Wirksamkeit der Pflanze ist in diesen Fällen nicht wissenschaftlich belegt.

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Wie wird der Mäusedorn angewendet?

Empfehlenswert ist die Einnahme von Mäusedornwurzel in Form von standardisierten Fertigarzneimitteln: Sie gewährleisten die richtige Dosis an wirksamen Inhaltsstoffen - im Unterschied zu einer Tee-Zubereitung. Für die Herstellung der Fertigpräparate wie Kapseln oder Tabletten wird das aus der Wurzel gewonnene Trockenextrakt verwendet. Wie Sie die Präparate richtig anwenden, erfahren Sie aus der jeweiligen Packungsbeilage oder von Ihrem Arzt oder Apotheker.

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