Krankheiten

Gebärmutterkrebs

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Gebärmutterkrebs (Uteruskarzinom, Korpuskarzinom) ist ein bösartiger Tumor des Gebärmutterkörpers. Fast immer entwickelt er sich aus der Schleimhaut (Endometrium), welche die Gebärmutter im Inneren auskleidet. Experten sprechen dann vom Endometriumkarzinom. Gebärmutterkrebs ist die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ist wichtig, um den Tumor rechtzeitig entdecken und behandeln zu können. Lesen Sie hier alles Wichtige zu Ursachen, Therapie und Prognose von Gebärmutterkrebs.

ICD-Codes für diese Krankheit: ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits-bescheinigungen. C55C57C54ArtikelübersichtGebärmutterkrebs

  • Beschreibung
  • Symptome
  • Ursachen und Risikofaktoren
  • Untersuchungen und Diagnose
  • Behandlung
  • Krankheitsverlauf und Prognose

Gebärmutterkrebs: Beschreibung

Die Gebärmutter (Uterus) ist ein muskulöses Hohlorgan. Der obere Teil wird Gebärmutterkörper (Korpus) genannt; in ihn münden die beiden Eileiter. Der untere kurze und röhrenförmige Abschnitt wird als Gebärmutterhals bezeichnet. Er verbindet den Korpus mit der Scheide.

Gebärmutterkrebs entwickelt sich aus dem oberen Teil des Uterus, dem Gebärmutterkörper (Korpus). Daher stammt der Name Korpuskarzinom. Im Unterschied zu vielen anderen Krebsarten entwickelt sich der Gebärmutterkrebs in der Regel nicht aus der Muskelschicht, sondern aus der Schleimhaut, welche die Gebärmutter im Inneren auskleidet (Endometrium). Fachleute sprechen dann vom Endometriumkarzinom.

Bis zu den Wechseljahren (Menopause) erneuert sich die Gebärmutterschleimhaut regelmäßig. Jeden Monat werden die oberen Schichten abgestoßen und mit der Regelblutung ausgestoßen. Während der Wechseljahre kommt es zu Veränderungen in der Schleimhaut. Dabei können einzelne Zellen sich durch genetische Veränderung (Mutation) in Krebszellen verwandeln - es entsteht ein Endometriumkarzinom.

Gebärmutterkrebs darf nicht mit Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) verwechselt werden. Dieser entwickelt sich aus dem unteren Teil der Gebärmutter. Beide Krebsarten unterscheiden sich hinsichtlich Früherkennung, Diagnostik und Behandlung. Ein weiterer Unterschied zu Gebärmutterkrebs: Impfung gegen HP-Viren (Humane Papillopmaviren) dient nur der Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs. Sie bietet keinen Schutz vor Gebärmutterkrebs.

Gebärmutterkrebs: Zahlen und Fakten

Gebärmutterkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Pro Jahr erkranken etwa 12.000 Frauen neu an Gebärmutterkrebs. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei etwa 68 Jahren; vor dem 40. Lebensjahr tritt das Endometriumkarzinom selten auf. Weit mehr als die Hälfte der Betroffenen erkrankt nach den Wechseljahren an Gebärmutterkrebs. Heilungschancen und Prognose sind - wenn das Korpuskarzinom in einem frühen Stadium entdeckt wird - gut. Die Mehrzahl der Erkrankten kann geheilt werden.

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Gebärmutterkrebs: Symptome

Alles Wichtige zu den typischen Anzeichen von Gebärmutterkrebs lesen Sie im Beitrag Gebärmutterkrebs - Symptome.

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