Krankheiten

Darmpolypen

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Darmpolypen sind Vorwölbungen der Darmschleimhaut. Sie können bei bestimmten Krankheiten oder auch ohne erkennbare Ursache entstehen. Fast die Hälfte aller Menschen über 70 Jahre haben Darmpolypen. Meistens verursachen sie keine Beschwerden und werden nur in der Vorsorgeuntersuchung entdeckt. Da sie zu einem Darmkrebs entarten können, sollten sie entfernt werden. Lesen Sie hier alles Wichtige über Darmpolypen.

ICD-Codes für diese Krankheit: ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits-bescheinigungen. K63C26D12

Darmpolypen sind noch kein Grund zur Beunruhigung, jedoch sollten sie immer entfernt werden, da sie in Krebs übergehen können.

Dr. med. Mira SeidelArtikelübersichtDarmpolypen
  • Beschreibung
  • Symptome
  • Ursachen und Risikofaktoren
  • Untersuchungen und Diagnose
  • Behandlung
  • Krankheitsverlauf und Prognose

Darmpolypen: Beschreibung

Darmpolypen sind Schleimhautstrukturen, die in den Hohlraum des Darms hineinragen. Sie können flach auf der Darmschleimhaut aufsitzen, durch einen Stil mit ihr verbunden sein oder eine „zottige“ Form annehmen. Polypen sind sehr häufig im Dickdarm und Enddarm (Rektum) zu finden. Sie können aus unterschiedlichem Gewebe bestehen, haben sich aber meistens aus Drüsengewebe der Darmschleimhaut gebildet. Man nennt Polypen in diesem Fall Adenome. Adenome sind gutartige Strukturen, die aber in bösartiges Krebsgewebe übergehen können.

Nach dem 70sten Lebensjahr trägt fast die Hälfte aller Menschen in Deutschland mindestens einen Polypen im Darm. Man unterscheidet einen einzelnen Polypen von Krankheiten mit mehreren Dickdarmpolypen. Bei einer sogenannten Polypose befinden sich über 100 Polypen im Darm. Symptome sind meistens Durchfälle und Bauchkrämpfe.

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Darmpolypen: Symptome

Polypen im Darm verursachen zunächst meist keine Beschwerden. Manchmal können Polypen aber auch bluten. Der Betroffene bemerkt dies oft durch rötlich verfärbten Stuhl. Blutet es dauerhaft aus dem Polypen, können Symptome einer Blutarmut wie Schwindel und Schwäche auftreten. Manche Polypen produzieren Schleim. Die Betroffenen haben dann einen schleimigen Stuhlgang. Durch die Schleimproduktion können Wasser, Salze (Elektrolyte) und Eiweiße verloren gehen. Durchfall und Bauchkrämpfe sind dann häufig Symptome. Darmpolypen verursachen in einigen Fällen aber auch Verstopfungen.

Video: Was Darmpolypen mit Krebs zu tun haben. Fit & gesund (August 2020).

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