Krankheiten

Muskelzerrung

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Eine Muskelzerrung ist die Folge einer Überdehnung des Muskels. Ursache ist oft eine plötzliche Überbelastung. Prinzipiell kann man sich jeden Skelettmuskel zerren. Besonders oft betrifft eine Muskelzerrung Rücken-, Oberschenkel- und Wadenmuskulatur. Lesen Sie hier alles Wichtige zum Thema: Wie entsteht eine Zerrung? Welche Symptome löst sie aus? Wie wird sie diagnostiziert? Und: Was tun bei Muskelzerrung?

ArtikelübersichtMuskelzerrung

  • Beschreibung
  • Symptome
  • Ursachen und Risikofaktoren
  • Untersuchungen und Diagnose
  • Behandlung
  • Krankheitsverlauf und Prognose

Muskelzerrung: Beschreibung

Was ist eine Zerrung? Gemeint ist damit die Muskelzerrung, sie zählt zu den häufigsten Sportverletzungen. Aber auch im Alltag kann es passieren, dass man sich durch eine unnatürliche Bewegung oder eine akute Überbelastung einen Muskel zerrt.

Von Muskelzerrung bis Muskelriss

Die Muskelzerrung ist die leichteste Form einer Überbelastung eines Muskels. Eine noch stärkere Beanspruchung bewirkt meist, dass einzelne Muskelfasern reißen (Muskelfaserriss). Das kann auch passieren, wenn man eine Muskelzerrung nicht beachtet und trotz Verletzung weiter trainiert.

Noch ausgeprägter ist die Verletzung bei einem Muskelbündelriss. Dabei reißt ein ganzes Muskelfaserbündel. Ist in Extremfällen der ganze Muskel komplett durchtrennt, spricht man von einem Muskelriss.

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Muskelzerrung: Symptome

Eine Muskelzerrung äußert sich in ziehenden, krampfartigen Schmerzen, die sich meist langsam entwickeln und allmählich stärker werden. Die (sportliche) Aktivität kann meist nicht fortgesetzt werden. Das Dehnen und Anspannen des gezerrten Muskels tut weh. Der betroffene Muskelbereich fühlt sich schmerzhaft angespannt an - ein Gefühl, das sich auch durch Schütteln, sanftes Massieren oder Lockerungsbewegungen nicht vertreiben lässt.

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Muskelzerrung: Ursachen und Risikofaktoren

Eine Muskelzerrung geschieht durch eine Überdehnung des Muskels. Das kann etwa bei unnatürlichen Bewegungen oder bei plötzlicher zu starker Belastung passieren. Häufig betrifft eine solche Zerrung Oberschenkel- manchmal auch die Rückenmuskeln. Auch das Gefühl einer Zerrung in der Wade kennen viele, vor allem Sportler.

Verschiedene Faktoren begünstigen eine Muskelzerrung oder sonstige Muskelverletzung. Dazu gehören zum Beispiel fehlendes Aufwärmen vor dem Sport, eine Überlastung ohnehin schon ermüdeter Muskulatur, unzureichender Trainingszustand, mangelnde Fitness oder falsches Schuhwerk.

Keine Gewebeschäden

Bei einer Muskelzerrung wurde der betreffende Muskel überdehnt, also über die Grenze seiner Elastizität gedehnt. Das hatte aber keine Gewebeschäden zur Folge. Führt die Überdehnung dagegen zum Riss einzelner Muskelfasern (oft verbunden mit einer Einblutung ins Gewebe), liegt ein Muskelfaserriss vor.

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Muskelzerrung: Untersuchungen und Diagnose

Bei Verdacht auf einen Muskelverletzung (wie Zerrung) erkundigt sich der Arzt zuerst nach den Beschwerden und dem Verletzungsmechanismus. Mögliche Fragen dabei sind:

  • Wie ist die Verletzung passiert?
  • Wo genau haben Sie Schmerzen?
  • Haben Sie noch andere Beschwerden?

Im Anschluss folgt die körperliche Untersuchung. Der Arzt tastet die verletzte Körperregion ab. Er prüft die Muskelhärte und ob der Bereich druckschmerzhaft ist. Er testet auch, ob das Dehnen oder Belasten des Muskels Schmerzen auslöst und die Muskelkraft vermindert ist.

Video: MUSKELZERRUNG - was hilft wirklich? Roland antwortet #9 (August 2020).

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