Krankheiten

Migräne

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Christiane Fux

Christiane Fux studierte in Hamburg Journalismus und Psychologie. Seit 2001 schreibt die erfahrene Medizinredakteurin Magazinartikel, Nachrichten und Sachtexte zu allen denkbaren Gesundheitsthemen. Neben ihrer Arbeit für NetDoktor ist Christiane Fux auch in der Prosa unterwegs. 2012 erschien ihr erster Krimi, außerdem schreibt, entwirft und verlegt sie ihre eigenen Krimispiele.

Mehr Beiträge von Christiane FuxNach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst und von Medizinern geprüft

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Quellen ansehen

Bei Migräne leiden die Betroffenen unter meist einseitigen, oft sehr starken Kopfschmerzattacken. Hinzu kommen oft Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und andere neurologische Symptome. Die Ursachen für Migräne sind noch nicht eindeutig geklärt. Unter anderem vermutet man eine Botenstoff-Störung im Gehirn, verbunden mit einer Minderdurchblutung. Lesen Sie hier, welche Migräne-Formen es gibt, wie sie sich äußern und wie man sie behandeln kann.

ICD-Codes für diese Krankheit: ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits-bescheinigungen. G43R51ArtikelübersichtMigräne
  • Beschreibung
  • Migräne Formen
  • Migräne bei Kindern
  • Symptome
  • Ursachen
  • Untersuchungen und Diagnose
  • Behandlung
  • Krankheitsverlauf und Prognose

Migräne: Kurzübersicht

  • Beschreibung: wiederkehrende, starke, meist einseitige Kopfschmerzattacken
  • Formen: Migräne mit und ohne Aura, chronische Migräne, Migraine sans migraine, Vestibuläre Migräne, Hemiplegische Migräne, Basiläre Migräne, Migräne der Augen, menstruelle Migräne
  • Symptome: attackenartige, meist einseitige Kopfschmerzen, Wahrnehmungsstörungen als Vorboten (Aura), Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit
  • Ursachen: genetische Veranlagung, genauer Mechanismus bislang nicht geklärt, Hypothesen: gestörter Botenstoffwechsel im Gehirn und Minderdurchblutung
  • Auslöser (Trigger): Stress, bestimmte, Nahrungsmittel, Schlafmangel, Wetterumschwünge, Hormonschwankungen
  • Diagnose: anhand der typischen Symptome, Ausschluss anderer Erkrankungen durch bildgebende Verfahren (CT, MRT, Angiografie), EEG, Laborwerte etc.
  • Behandlung: sowohl vorbeugende, als auch Akutmedikamente, Vermeiden von Auslösern, Stressabbau, Neurofeedback, Verhaltenstherapie
  • Prognose: nicht heilbar, Intensität und Häufigkeit der Anfälle reduzierbar, bessert sich oft mit fortschreitendem Alter, verschwindet mitunter nach den Wechseljahren.
Unterschiedliche Formen von KopfschmerzenDie Top 3 der häufigsten Kopfschmerzformen. Wie sie entstehen und wann man besser zum Arzt gehen sollte.Die Top 3 der häufigsten Kopfschmerzformen. Wie sie entstehen und wann man besser zum Arzt gehen sollte.Zum Inhaltsverzeichnis

Migräne: Beschreibung

Bei Menschen, die unter Migräne leiden, treten in unregelmäßigen Abständen immer wieder Kopfschmerzen auf. Sie werden häufig von verschiedenen weiteren Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen oder Sehstörungen begleitet. Meist betrifft der Schmerz nur eine Seite des Kopfes. Er wird von Betroffenen als pulsierend, hämmernd oder bohrend beschrieben. Bei körperlicher Anstrengung verstärkt er sich.

Eine starke Migräne kann Betroffene in ihrem Alltag massiv einschränken. Die Dauer einer einzelnen Attacke beträgt zwischen 4 und 72 Stunden. Die Anfälle treten in unterschiedlichen zeitlichen Abständen auf. Dauer und Intensität können sich dabei von Mal zu Mal unterscheiden.

Die schwerste Ausprägung der Krankheit ist der sogenannte Status migränosus. Davon sprechen Mediziner, wenn ein Anfall länger als 72 Stunden anhält. Das ist für die Betroffenen enorm belastend und muss unbedingt ärztlich behandelt werden.

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