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Lungenkrebs

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Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für lifelikeinc.com - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.

Mehr über die lifelikeinc.com-ExpertenLungenkrebs (Bronchialkarzinom) zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Der wichtigste Risikofaktor ist Rauchen. Auch Passivrauchen kann zu Lungenkrebs führen. Der bösartige Tumor lässt sich auf verschiedene Weise behandeln, etwa mit Chemotherapie und Operation. Trotzdem ist Lungenkrebs nur selten heilbar. Lesen Sie hier alles Wichtige über Lungenkrebs!

ICD-Codes für diese Krankheit: ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits-bescheinigungen. C34ArtikelübersichtLungenkrebs

  • Anzeichen
  • Stadien
  • Behandlung
  • Kleinzelliges Bronchialkarzinom
  • Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom
  • Ursachen
  • Untersuchungen
  • Krankheitsverlauf und Prognose
  • Lebenserwartung

Lungenkrebs: Kurzübersicht

  • Symptome: anfangs oft keine oder nur unspezifische Beschwerden wie hartnäckiger Husten, Brustschmerzen und Abgeschlagenheit. Später können Symptome wie Atemnot, leichtes Fieber, starker Gewichtsverlust und blutiger Auswurf hinzukommen.
  • Hauptformen von Lungenkrebs: Am häufigsten ist das Nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom (mit Adenoparzinom, Plattenepithelkarzinom etc). Seltener, aber aggressiver ist das Kleinzellige Bronchialkarzinom.
  • Ursachen: Vor allem Rauchen. Weitere Risikofaktoren sind zum Beispiel Asbest, Arsenverbindungen, Radon, eine hohe Schadstoffbelastung der Luft und eine vitaminarme Ernährung.
  • Untersuchungen: Brustkorb-Röntgen (Röntgen-Thorax), Computertomografie (CT), Kernspintomografie (Magnetresonanztomografie, MRT), Untersuchung von Gewebeproben (Biopsien), Positronen-Emissions-Tomografie (meist in Kombination mit CT als FDG-PET/CT), Blutuntersuchungen, Untersuchung des Auswurfs, Untersuchung des "Lungenwassers" (Pleurapunktion)
  • Therapiemöglichkeiten: Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie.
  • Prognose: Lungenkrebs wird meist erst spät erkannt und ist deshalb selten heilbar.
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Lungenkrebs: Anzeichen

Lungenkrebs (Lungenkarzinom) verursacht anfangs oft keine oder nur unspezifische Beschwerden. Dazu zählen Abgeschlagenheit, Husten oder Schmerzen in der Brust. Solche Beschwerden können aber auch viele andere Ursachen haben, beispielsweise eine Erkältung oder Bronchitis. Deshalb wird Lungenkrebs in frühen Stadien oft nicht erkannt. Das erschwert dann die Therapie.

Ausgeprägtere Anzeichen ruft Lungenkrebs hervor, wenn er bereits weiter fortgeschritten ist. Dann können zum Beispiel rapider Gewichtsverlust, blutiger Auswurf und Atemnot auftreten.

Hat der Lungenkrebs bereits Tochterabsiedelungen (Metastasen) in anderen Körperregionen gebildet, kommen meist weitere Symptome hinzu. So können zum Beispiel Metastasen im Gehirn die Nerven schädigen. Mögliche Folgen sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Seh- und Gleichgewichtsstörungen oder sogar Lähmungen. Haben die Krebszellen die Knochen befallen, können Arthrose-artige Schmerzen auftreten.

Mehr über die verschiedenen Anzeichen eines Lungenkarzinoms lesen Sie im Beitrag Lungenkrebs: Symptome.

Video: Lungenkrebs: Karzinom individuell behandeln. Visite. NDR (August 2020).

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