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Insulin

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Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für lifelikeinc.com - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.

Mehr über die lifelikeinc.com-ExpertenViele Diabetiker brauchen Insuline, um ihre Blutzuckerwerte unter Kontrolle zu halten. Das gilt für alle Typ-1-Diabetiker sowie für einige Typ-2-Diabetiker. Für die Insulintherapie stehen verschiedene Insulinpräparate zur Verfügung, zum Beispiel kurzwirksame, langwirksame und intermediär wirksame Insuline. Lesen Sie hier mehr über Wirkung und Anwendung der verschiedenen Insuline bei Diabetes mellitus!

ICD-Codes für diese Krankheit: ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits-bescheinigungen. E11E10E13O24H36E12E14ArtikelübersichtInsulin

  • Was ist Insulin?
  • Wirkung
  • Anwendung
  • Schnell und kurz wirksame Insuline
  • Langsam und langwirkende Insuline
  • Mischinsuline
  • Inhalatives Humaninsulin

Was ist Insulin?

Das körpereigene Insulin ist ein blutzuckersenkendes Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Es spielt eine zentrale Rolle bei Diabetes mellitus: Der krankhaft erhöhte Blutzuckerspiegel der Patienten beruht entweder darauf, dass im Körper zu wenig Insulin produziert wird oder aber dass das ausreichend hergestellte Insulin seine Wirkung nicht richtig entfalten kann.

Im ersten Fall resultiert ein absoluter Insulinmangel. Er ist typisch für den Typ-1-Diabetes: Diese Form von Zuckerkrankheit lässt sich nur mit Insulinpräparaten behandeln. Das heißt: Das fehlende Hormon muss regelmäßig von außen zugeführt werden (Insulintherapie). Dafür stehen verschiedene Insulinpräparate zur Verfügung.

Selten ist eine Insulintherapie auch bei Typ-2-Diabetes nötig. Die Patienten weisen in der Regel einen relativen Insulinmangel auf, der auf einer unzureichenden Insulinwirkung beruht. Dieser lässt sich meist mit einer Ernährungsumstellung, Sport und eventuell blutzuckersenkenden Tabletten (orale Antidiabetika) behandeln. Nur wenn das nicht ausreicht, um den erhöhten Blutzucker zu senken, erhalten auch Typ-2-Diabetiker Insulin.

Wie wird das Insulin verabreicht?

Insulinpflichtige Diabetiker können sich das Insulin heute bequem injizieren - mit hauchdünnen Nadeln und einem Insulin-Pen, der optisch einem Füller ähnelt. Seltener ersetzt eine automatisch arbeitende Insulinpumpe die händisch verabreichten Spritzen.

Es gibt verschiedene Insulin-Präparate und unterschiedliche Behandlungsschemata, wie die Spritzen verabreicht werden (Konventionelle Insulintherapie, Intensivierte Insulintherapie). Welche Therapie und welches Präparat für einen bestimmten Patienten passen, hängen unter anderem von dessen Bereitschaft ab, sich mit der Diabetes-Erkrankung und den Behandlungsmethoden auseinander zu setzen.

Video: KOHLENHYDRATE 26: Verdauung, Stoffwechsel und das Hormon Insulin. Workshop Ernährung (September 2020).

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