Krankheiten

Kupferkette

Pin
Send
Share
Send
Send


Die Kupferkette ist eine Variante der Kupferspirale, die zur Empfängnisverhütung in die Gebärmutter eingesetzt wird. Sie besteht aus einem nur wenige Zentimeter langen Nylonfaden, auf den vier bis sechs kleine Kupferzylinder aufgefädelt sind. Eine Schwangerschaft wird durch sie mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert. Lesen Sie hier mehr über die Kupferkette.

Wie wirkt die Kupferkette?

Bei der Kupferkette sind vier bis sechs Kupferzylinder auf einem Nylonfaden aufgefädelt. Die Anzahl richtet sich nach der Größe der Gebärmutter - je höher der Innenraum des Uterus ist, desto mehr Zylinder können auf Faden sein. Sie geben Kupfer-Ionen ab, welche die Beweglichkeit der Spermien so beeinträchtigen, dass diese kaum eine Eizelle befruchten können. Außerdem wirkt die Kupferkette an sich als Fremdkörper im Uterus und erschwert so die Einnistung einer eventuell befruchteten Eizelle.

Wie sicher ist die Kupferkette?

Die Wirksamkeit einer Verhütungsmethode wird mit dem Pearl-Index angegeben. Dieser sagt aus, wie viele Frauen, die ein Jahr lang eine bestimmte Verhütungsmethode anwenden, dennoch schwanger werden. Die Kupferkette hat einen Pearl-Index von 0,1 bis 0,5. Damit gilt sie als sehr sicheres Verhütungsmittel. Ihre Wirkung hält etwa fünf Jahre an.

Video: KUPFERKETTE - FAZIT 2 Jahre hormonfreie Verhütung ohne Pille #SelfcareSunday (September 2020).

Pin
Send
Share
Send
Send