Krankheiten

Heuschnupfen

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Als Heuschnupfen (Pollenallergie, saisonale allergische Rhinitis) bezeichnen Mediziner eine Überempfindlichkeit des Immunsystems auf Eiweiße verschiedener Pflanzenpollen. Davon betroffen ist fast jeder Fünfte in Deutschland. Eine verstopfte, laufende und juckende Nase sowie gerötete, juckende Augen sind die wichtigsten Symptome bei Heuschnupfen. Die Beschwerden lassen sich mit Medikamenten lindern. Außerdem kann versucht werden, mit der Spezifischen Immuntherapie das bei Heuschnupfen überschießende Immunsystem direkt in den Griff zu bekommen. Lesen Sie hier alles Wichtige zum Heuschnupfen.

ICD-Codes für diese Krankheit: ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits-bescheinigungen. J30ArtikelübersichtHeuschnupfen

  • Beschreibung
  • Symptome
  • Ursachen und Risikofaktoren
  • Untersuchungen und Diagnose
  • Behandlung
  • Krankheitsverlauf und Prognose

Heuschnupfen: Beschreibung

Jeder fünfte Mensch in Deutschland leidet an Heuschnupfen. Es handelt sich damit um die häufigste Allergie überhaupt. Wie bei allen Allergien reagiert das Immunsystem des Körpers bei Heuschnupfen übermäßig auf eigentlich harmlose Substanzen - in diesem Fall nicht auf Heu, wie der Name vermuten lässt, sondern auf Eiweiße von Pflanzenpollen in der Luft (wie Gräser- und Baumpollen).

Deswegen bezeichnet man den Heuschnupfen auch als Pollenallergie, Pollinose oder saisonale allergische Rhinitis (= saisonaler allergischer Schnupfen, Rhinitis allergica). Saisonal deswegen, weil die verschiedenen Pollen, welche Heuschnupfen auslösen können, nicht ganzjährig, sondern nur während der Blütezeit der jeweiligen Pflanzen in der Luft vorhanden sind. Somit treten die Heuschnupfen-Beschwerden nur in bestimmten Monaten im Jahr auf.

Wenn die Beschwerden ganzjährig auftreten, handelt es sich wahrscheinlich nicht um Heuschnupfen, sondern um eine andere Form von Allergie, etwa gegen Hausstaubmilben.

Heuschnupfen ist keine banale Erkrankung

Menschen ohne Heuschnupfen können sich häufig kaum vorstellen, wie belastend die Beschwerden einer Pollenallergie tatsächlich sind: Die ständig juckenden, tränenden Augen und die heftigen Niesattacken mit Fließschnupfen schränken die Lebensqualität der Betroffenen erheblich ein. Außerdem entwickelt sich durch den Heuschnupfen in vielen Fällen nach einigen Jahren auch ein allergisches Asthma. Ärzte bezeichnen dies auch als Etagenwechsel, da sich die Beschwerden von den oberen Atemwegen tiefer in den Atemtrakt (Lunge und Bronchien) ausbreiten.

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Heuschnupfen: Symptome

Alles Wichtige zu den typischen Anzeichen von Heuschnupfen lesen Sie im Beitrag Heuschnupfen -Symptome.

Video: Was wirklich gegen Heuschnupfen hilft. Gut zu wissen (August 2020).

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