Krankheiten

Herzmuskelentzündung

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Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für lifelikeinc.com - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.

Mehr über die lifelikeinc.com-ExpertenDie Herzmuskelentzündung (Myokarditis) ist eine ernste Erkrankung. Sie entsteht oft in der Folge grippaler Infekte. Ihr Symptome sind häufig kaum zu erkennen, das erschwert eine schnelle Diagnose. In schweren Fällen kann die Herzmuskelentzündung eine Herzschwäche oder schwere Herzrhythmusstörungen auslösen. Dann besteht sogar die Gefahr eines plötzlichem Herztods. Lesen Sie hier, woran Sie eine Herzmuskelentzündung erkennen, wie sie entsteht und wie man sie behandelt.

ICD-Codes für diese Krankheit: ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits-bescheinigungen. I09I51I41I01I40ArtikelübersichtHerzmuskelentzündung

  • Symptome
  • Auslöser & Ursachen
  • Risiken
  • Untersuchungen und Diagnose
  • Behandlung
  • Krankheitsverlauf und Prognose
  • Vorbeugen
Herzmuskelentzündung - BehandlungWarum Arbeit und Sport für Patienten mit Herzmuskelentzündung tabu sind und wer Medikamente einnehmen muss.Warum Arbeit und Sport für Patienten mit Herzmuskelentzündung tabu sind und wer Medikamente einnehmen muss.Zum Inhaltsverzeichnis

Kurzübersicht

  • Was ist eine Herzmuskelentzündung? Entzündung der Herzmuskelzellen und meist auch des umliegenden Gewebes sowie der herzversorgenden Blutgefäße (Herzkranzgefäße). Greift die Entzündung auch auf den Herzbeutel über, nennt man das Perimyokarditis.
  • Symptome: oft keine oder kaum auffällige Beschwerden wie vermehrtes Herzklopfen (Herzrasen) und Herzstolpern; evtl. Schmerzen im Brustkorb, Herzrhythmusstörungen sowie Anzeichen einer Herzschwäche bei fortgeschrittener Myokarditis (wie Wassereinlagerungen in den Unterschenkeln)
  • Auslöser: Bei infektiöser Myokarditis sind es Krankheitserreger wie Viren (etwa Erkältungs-, Grippe-, Herpes-, Masern- oder Coxsackie-Viren) oder Bakterien (z.B. die Erreger von Mandelentzündung, Scharlach, Diphtherie oder bei Blutvergiftung). Die nicht-infektiöse Myokarditis entsteht etwa aufgrund von fehlerhaften Immunreaktionen, Strahlentherapie oder Medikamenten.
  • Risiken: Mögliche Folgen sind ein krankhaft vergrößerter Herzmuskel (dilatative Kardiomyopathie) mit chronischer Herzschwäche sowie schwere Herzrhythmusstörungen. Es besteht die Gefahr von plötzlichem Herztod.
  • Behandlung: v.a. körperliche Schonung und Bettruhe, evtl. Medikamente gegen die Erreger einer infektiösen Myokarditis (wie Antibiotika gegen Bakterien); Behandlung von Komplikationen, z.B. herzenlastende Medikamente bei Herzschwäche (wie Betablocker)
  • Prognose: Bei konsequenter körperlicher Schonung heilt die Myokarditis meist folgenlos aus. Anderenfalls drohen Spätfolgen wie Herzschwäche. Selten endet die Herzmuskelentzündung tödlich.

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